Kennzahl: Working Capital


Berechnung:
Working Capital: Umlaufvermögen – Kurzfristiges Fremdkapital
Working Capital Ratio: Umlaufvermögen / Kurzfristiges Fremdkapital (sollte grösser als 1 sein)

 

Beim Net Working Capital handelt es sich um eine Bilanzkennzahl, welche Auskunft über die Veränderung und den Zustand der Liquidität Auskunft gibt.

Die Veränderung des Working Capital wird häufig in einer Bewegungsbilanz aufgezeigt: Links stehen die Zunahmen der Einzelposten des Umlaufvermögens und die Abnahmen der Posten der kurzfristigen Verbindlichkeiten, rechts die Zunahmen der kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Abnahmen der Posten des Umlaufvermögens; der Saldo ergibt Zunahme (Verbesserung der Liquidität) oder Abnahme (Verschlechterung der Liquidität) des Working Capital.

 

Die Kennzahl Working Capital kann über viele verschiedene Aspekte Auskunft geben, darunter Management der Vorräte, Schulden Management, Umsatzeintreibung und Kreditorenbezahlung. Gut zusammengefasst findet ihr das in diesem Video:

 

Grob zusammengefasst kann man festhalten, dass eine Firma mit einem positiven Working Capital immer sofort bereit wäre, seine kurzfristigen Schulden bezahlen zu können. Während eine Firma mit negativem Working Capital dazu zuerst Anlagevermögen verkaufen müsste. Dies kann unter Umständen schwierig sein und sich in die Länge ziehen, was zu einem Liquiditätsengpass führen kann.

 

Da haben wir doch wieder etwas aufgefrischt oder gelernt. Vielen Dank für Ihr Interesse.
Für weitergehende Informationen verweise ich gerne auch auf Wikipedia.

 

Ihr Interim CFO, Controller und Accountant
Daniel Baumann

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